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01.March2014 

Jugendratswahl 2014 Am 13. Januar geht┬┤s los! Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich vor

Von Montag, 13., bis Freitag, 31. Januar, werden in zwölf von 23 Stadtbezirken insgesamt 139 Jugendräte neu gewählt. Für die elf Gremien stellen sich insgesamt 233 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, die sich auf Plakaten hier unter "Jugendratswahl 2014" einzeln vorstellen. Gewählt werden kann bis Dienstag, 28. Januar, per Briefwahl und bis Donnerstag, 30. Januar, per Urnenwahl, zum Beispiel in Schulen und Jugendhäusern. Die Stimmen werden am Freitag, 31. Januar, ab 14 Uhr in allen Wahlbezirken ausgezählt. Die rund 15 500 Wahlberechtigten erhalten ihre Wahlunterlagen rechtzeitig per Post. Die Wahlhelferteams der einzelnen Wahlbezirke sind in den nächsten drei Wochen mit der "fliegenden Wahlurne" unterwegs. Auf diese Weise werden den wahlberechtigten Jugendlichen rund 100 Urnenwahltermine an Schulen und Jugendhäusern angeboten. Wer keinen dieser Termine wahrnehmen kann, hat die Möglichkeit, von zu Hause aus per Briefwahl seine Stimmen abzugeben. Den Wahlunterlagen ist zum ersten Mal das Wahlplakat des jeweiligen Stadtbezirks beigefügt.

Wie geht es weiter?

Jugendratswahl 2014 Die Jugendratswahl 2014

Wahlen finden statt in Bad Cannstatt, Feuerbach, Mühlhausen, Münster, Plieningen-Birkach, Weilimdorf, Zuffenhausen und in den Innenstadtbezirken Nord, Ost, Süd und West.

Die Wahlen werden vom 13. bis 31. Januar 2014  durchgeführt. Alle Wahlberechtigten erhalten rechtzeitig per Post bis 12. Januar 2014 ihre Wahlunterlagen, d.h. Stimmzettel, Wahlausweis, Briefwahlunterlagen und ein kleines Wahlplakat ihres Bezirks. Im Moment werden die Wahlunterlagen von der Stadtverwaltung gedruckt.

Vom 13. Januar 2014 wird in Schulen, Jugendhäusern und per Brief gewählt. Die Briefwahl endet am Dienstag, 28. Januar 2014.

Die Stimmenauszählung erfolgt in jedem Wahlbezirk am Freitag, 31. Januar 2014, ab 14 Uhr. 

Die Wahlergebnisse werden am 01.02.2014 im Internet veröffentlicht.

Stadtbezirke ohne Jugendratswahlen

I
n den Stadtbezirken ohne Jugendratswahl, in Botnang, Degerloch, Möhringen, Obere Neckarvororte, Sillenbuch, Stammheim, Vaihingen und Mitte, werden die Kandidaten eingeladen, sich in einer Projektgruppen zu engagieren.

Die Projektgruppen

In den Stadtbezirken, in denen keine Jugendratswahl stattfinden kann, aufgrund zu weniger Anmeldungen, sollen Jugendrat-Projektgruppen gegründet werden. Die Kandidatinnen und Kandidaten können sich in einer Projektgruppe genauso engagieren wie in einem Jugendrat.

Jedes Bezirksrathaus wird möglichst im Dezember, spätestens im Januar zu einem ersten Treffen einladen, um die Jugendlichen über ihre Möglichkeiten und Rechte in einer Projektgruppe aufzuklären und das weitere Vorgehen zu besprechen. 

Die Projektgruppen haben in den Stadtbezirken die gleichen Mitbestimmungsrechte wie die Jugendräte. Sie können ihre Anliegen ebenso im jeweiligen Bezirksbeirat vorstellen und erfahren die gleiche Unterstützung wie ein gewähltes Gremium. Weiterhin entsenden sie ihre Vertreter in den gesamtstädtischen AK Stuttgater Jugendrat. Sie verfügen über ein eigenes Budget. 

Am Montag, 17. Februar 2014, werden die neu gewählten Jugendräte und die neuen Projekgruppenmitglieder von Oberbürgermeister Fritz Kuhn im Rathaus begrüßt.

Jugendratswahl - Kandidaten Endstand (PDF - 12 KB



Was meinen die Jugendräte dazu?

Umfassende Rechte

Die Stuttgarter Jugendräte sind mit umfassenden Rechten ausgestattet. So müssen sich die Bezirksbeiräte der einzelnen Stadtbezirke mit den Anliegen der Jugendräte befassen. Außerdem können die Jugendräte Verbesserungsvorschläge in Form von Anträgen an den Oberbürgermeister stellen. Diese müssen genauso behandelt werden wie Anträge der Gemeinderäte. Außerdem sind zwei Vertreter der Jugendräte bei den Sitzungen des Gemeinderats anwesend.


Die Wahl

Gibt es genügend Kandidaten, wird vom 13. bis zum 31. Januar an den Stuttgarter Schulen, den Jugendhäusern und per Briefwahl gewählt. Das aktive und passive Wahlrecht hat jeder Jugendliche, der am letzten Wahltag 14, aber noch nicht 19 Jahre alt ist. Die Nationalität spielt keine Rolle, jedoch müssen die Jugendlichen seit mindestens drei Monaten im jeweiligen Stadtbezirk wohnen. Alle rund 24 500 Wahlberechtigten erhalten die notwendigen Unterlagen mit der Post nach Hause.

Dass die Jugendräte in Stuttgart seit 1995 ein Erfolgsmodell sind beweisen ihre Erfolge. Zu den Erfolgen der vergangenen Jahre gehört unter anderem das Jugendcafé "Café" 13 in Weiliimdorf und der Sandstrand am Max-Eyth-See. In der laufenden Amtszeit kamen weitere Erfolge dazu, wie die Erweiterung des öffentlichen Verkehrsangebots in der Nacht, wie der Einsatz für mehr legale Möglichkeiten für Graffitikünstler in den Stadtbezirken oder die Einrichtung von Skateranlagen in Sillenbuch, Botnang und eine Skaterhalle in Bad Cannstatt. Der Jugendrat hat sich auch dafür eingesetzt, dass das Scool-Abo für Schüler seit Beginn des neuen Schuljahrs rund um die Uhr im ganzen VVS-Netz gültig ist.